Fashion Beauty Glamour Portrait
Allgemeines
Neues Projekt geht an den Start, TIER(ab)bildung
05. Jan
Mit dem neuen Jahr startet auch das bereits angekündigte neue Projekt: TIER(ab)bildung. Doch worum geht es da eigentlich.

Bei der individuellen Beratung rund um ihren Hund (z. Bsp.: Rasseberatung, Hundeauswahl, Ernährung etc.) steht Ihnen Nadine Janus gern zur Seite. Bei der Erstellung und Bearbeitung professioneller Fotos sowie Geschenkartikel (z. Bsp.: Kalender, Tassen, Postkarten etc.) und Werbebilder ist Manuel Weiser ihr Ansprechpartner.
In dieser Geschäftsidee greifen die zwei Bereiche fließend ineinander und beide unterstützen sich gegenseitig. Manuel ist ein unverzichtbarer Helfer bei dem Training mit Hund und Halter, Nadine lenkt geschickt die Vierbeiner mit ihrem Fachwissen bei Tiershootings.
Wir freuen uns auf euren Besuch unserer Projekt Webseite TIER(ab)bildung und auf den ein oder anderen Auftrag.
One Light Setup, ein Blitz reicht auch mal aus
24. Dez
Für ein schönes Portrait oder eine tolle Fashion Aufnahme muss man nicht immer Unmengen an teurem Equipment auffahren. Ich habe mittlerweile einiges an Equipment zur Verfügung und weiß dieses auch einzusetzen, aber gehe doch immer wieder gern auf simple Setups zurück. Ein einziger Blitz reicht schon aus, um ein Model toll ausleuchten und verschiedene Stimmungen schaffen. Hierzu kann man verschiedene Lichtformer verwenden, was unterschiedliche Bedingungen und Stimmungen, aber auch Schwierigkeiten mit sich bringt. Über eines meiner Lieblings One Light Setupups habe ich bereits vor einiger zeit geschrieben, das “Marlene Dietrich Licht” oder auch “Schmetterlings Licht” genannt (siehe hier).
Vorteile von One Light Setups
Der Vorteil eines Setups mit nur einem Licht liegt klar auf der Hand. Weniger Equipment und somit geringere Kosten, man hat weniger zu Kontrollieren und kann das Licht einfacher kontrollieren. Mit einem Studioblitz mit Einstelllicht sieht man recht genau was man belichtet und wie die Schatten fallen. Doch auch das Licht eines entfesselten Systemblitzes ohne Einstelllicht ist einfacher einzuschätzen als bei der Verwendung von mehreren.
Nachteile von One Light Setups
Es gibt aber, wie immer im Leben, auch Nachteile. Da man nur eine Lichtquelle hat und da wo Licht ist auch Schatten entsteht, besonders um so kleiner der verwendete Lichtformer und somit die Lichtquelle ist, um so größer ist die Gefahr ungewollte Stellen zu betonen. Hautunreinheiten, Unebenheiten, Falten, Pickelchen usw. werden durch harte Schatten schnell sichtbar. Somit gilt es bei One Light Setups gut aufzupassen und zu überlegen wie man sein Licht platziert und das Model dirigiert.
Lichtformer beim One Light Setup
Am einfachsten gestalten sich One Light Setups mit möglichst großen Lichtformern, wie z.B. eine 1,50m oder größere Octabox. Die belichtete Fläche ist so groß, dass sich das Model relativ frei bewegen kann, ohne das gleich unschöne Nasenschatten oder dunkle Augen entstehen und dazu sind die Schatten recht weich.
Bei kleineren Lichtformern wird es schon etwas schwieriger. Ich verwende für One Light Setups gern ein Striplight, das kann ich drehen und so der Pose des Models anpassen um ungewollte Schatten möglichst zu vermeiden. Allerdings ist dabei der Spielraum der Posen schon geringer, wenn man die Softbox nicht ständig nach korrigiert. Das kann man aber noch verschärfen, in dem man eine Wabe auf das Striplight packt. Dadurch werden die Schatten knackiger, das Licht wesentlich enger und der Spielraum für Posen noch mehr begrenzt, aber man bekommt eine tolle Lichtsituation die an den Rändern schnell ins Dunkle ausläuft.
Doch es geht noch extremer, mit einer Beauty Dish zum Beispiel. Bei einer so kleinen Lichtquelle wie der Dish muss man darauf achten, das die Bewegungsfreiheit des Kopfes des Models fast null ist. Dreht das Model den Kopf ein Stück zu weit nach links/rechts oder hebt/senkt es den Kopf zu weit, dann bekommt man schnell schreckliche Nasenschatten, dunkle Augen oder unschöne Konturen. Auch dieses Licht kann man noch verschärfen indem man eine Wabe auf die Dish packt. Man kann eine unglaubliche Stimmung damit erzeugen, zum Beispiel einen Spot auf das Gesicht und das Licht läuft extrem schnell ins Dunkle aus. Aber die Kontrolle über das Model und deren Posen muss hier besonders gut sein.
Drei Beispiele, von großer Lichtquelle (1,50er Octabox), über ein Striplight mit Wabe bis zu einer Beautydish mit Wabe. Man kann sehr schön erkenne, wie die der Schatten an sich immer mehr zunimmt und die Kontraste durch den härter werdenden Schatten gesteigert werden.
![]() |
![]() |
![]() |
Hinweis: Änderung Portfolio
20. Dez
Hallo Leute, nur zur Information für euch, ich habe heute meine Portfolioseiten etwas geändert. So kann ich schneller Bilder zufügen oder löschen und die Übersicht über alle Bilder ist allgemein besser als mit der Flash Galerie. Ich muss zwar noch einmal schauen, dass ich Darstellung noch verbessere, da die Bilder so nicht ganz gleichmäßig angeordnet sind. Schaut einfach mal rein.
Projektplanung: special Portraits
13. Nov
Es ist zur Zeit etwas ruhig auf meinem Blog. Das liegt daran, das ich mich beruflich etwas verändert habe und ich erstmal schauen musste, wie ich meine Shootings in die neuen Arbeitszeiten einpassen kann. Mittlerweile stecke ich gemeinsam mit meiner Visagistin in der Planung für ein größeres Portrait Projekt. Wir haben über 20 Model Bewerbungen für dieses Projekt, das bedeutet die Auswahl wird schwer, da für das Projekt nur 8-10 Modelle vorgesehen sind.
Das Projekt wird von knallig bunt, über Glamour und Wasserspiele bis sinnlich dunkel alles enthalten. Ich bin noch am Überlegen was ich noch so an Accessories für die Shootings benötige. Diverse Farbfolien, Kleinzeug wie Federn usw., verschiedene Hintergründe, Sprühflaschen sind vorhanden. Nächste Woche bin ich erstmal auf einer beruflichen Fortbildung in Hamburg, da hab ich etwas Zeit um noch ein paar Idee zu sammeln.
So long, hier noch keine kleine Vorschau als Appetitanregung, ein Vorher/Nachher Bild von “Gabi” :)
(mit der Maus auf das Bild fahren)
Hinweise und Posing Tips für Models
19. Jun
Kategorien: Posing | Beteiligung | Fahrt- und andere Kosten | Fazit
Folgendes Szenario passiert mir leider immer wieder:
Das Model steht auf Position, Kamera und Licht sind bereit, 2 Bilder geschossen. Doch vor der Kamera passiert nichts, das Model steht einfach nur da und macht nichts. Dann kommt der berühmte Satz, den wohl jeder Fotograf schon zig mal gehört hat “Sag mir was ich machen soll, du bist der Fotograf.”
Hmm, lassen wir uns das mal durch den Kopf gehen. Richtig erkannt, ich bin der Fotograf, meine Aufgabe besteht darin zu Fotografieren, Licht einzustellen und alles abzustimmen. Du bist das Model, deine Aufgabe besteht darin zu Modeln. Was ist hier also falsch?
Aber es geht noch schlimmer. Auf immer mehr Sedcards lese ich solche Sätze wie “Ein guter Fotograf sagt mir was ich machen soll.” Ein absolutes No Go, das zeigt das sich Model überhaupt nicht bemüht und vorbereitet.
Grundsätzlich sollte man als Fotograf erstmal unterscheiden, ob man ein Model oder eine Person fotografiert. Ein Model ist aus meiner Sicht eine Person, die mit mehr oder weniger professionellen Absichten zu einem Shooting geht. Wenn ich mich also zum Beispiel in einer Modelagentur oder Modelkartei eintrage, dann habe ich nicht die Absicht Familienbilder zu machen und gelte somit als Model. Wer einfach nur Bilder von sich haben möchte, für sich selber, Freund/in, Familie what ever, diese würde ich als Person bezeichnen.
Macht man Bilder für einfache Personen, die gern private Erinnerungen haben möchte, dann ist es klar das man als Fotograf hier etwas mehr Arbeiten und Posen und Stellungen anweisen muss. Man kann von seinen Kunden natürlich nicht verlangen das sie sich vorher Posen trainieren und einstudieren.
Für ein Model, welches sich als eines ausgibt und gezielt für Shootings bewirbt, gelten aber etwas andere Regeln. Ich erwarte schon das sich ein Model nicht einfach vor die Kamera stellt und sagt “Nun mach mal, du bist der Fotograf.”, so läuft das nicht. Ein Model sollte sich auf ein Shooting genau so vorbereiten, wie das ein Fotograf auch muss und das Handwerkszeug eines Models ist nun mal das Posen. Natürlich gibt der Fotograf auch Anweisungen, das sollten aber immer nur Hinweise oder eine Richtungsvorgabe sein. Den Rest sollte das Model schon selber bringen können.
Was kann man als Model also tun um zu üben und sich Inspiration zu holen? Da gibt es einige Möglichkeiten. Im Netz gibt es viele Kostenlose Quellen, man einfach mal google bemühen oder auf Youtube schauen. Ein paar Links möchte ich euch hier mit an die Hand geben:
Auf easyposing.de gibt es in Kürze eine Model Training DVD von Ralf Mack, die man jetzt schon preiswert vorbestellen kann. Auf dem Blog von Mary Duprie gibt es reichlich Videomaterial wo Posing, Ausdruck und Techniken für Models erklärt und vorgemacht werden. Einen tollen und umfangreichen Posenkatalog gibt es von Dirk Rosenberger und einen weiteren von Digital Savant kostenlos. Weitere Posen findet ihr bei Akt-Posen, Perfekte Foto-Posen, Glamour.de, Fashion Model Poses (für Männer). Das sollen nur mal ein paar Beispiele sein, viel Input kann man sich auch holen, wenn man sich Bilder von anderen anschaut.
Zum Üben kann man sich einfach mal vor den Spiegel stellen oder mit einer kleinen Digicam selber fotografieren. Man kann mit vielen Fotografen auch sogenannte Testshootings ausmachen, ich bin gern zu solchen Shootings bereit. Diese dienen dann zum Üben und Probieren für das Model, sowie den Fotografen. Das kann dann ganz einfach in lockerer Atmosphäre ohne Druck und Zielsetzung passieren.
Gleiches gilt übrigens auch für Shootingidee und dessen Vorbereitung bei TFP Shootings. Oft bekomme ich Shootinganfragen und wenn ich dann frage was sich das Model vorstellt kommt: “Keine Ahnung, du bist der Fotograf.” Ein Model kann nicht erwarten, das der Fotograf für ein TFP Shooting alles übernimmt. Ich weiß auch nicht was du in deinem Kleiderschrank hast und werde mich hüten für ein TFP Shooting Klamotten für dich zu kaufen. Wenn sich der Fotograf um alles kümmern soll, dann macht kein TFP Shooting sondern gebt dem Fotografen Geld und dann ist es sein Job. Bei einem TFP Shooting sollte die Arbeit auf beide verteilt sein.
Also liebe Models und die die es werden wollen, egal ob zum privaten Vergnügen oder aus kommerziellem Interesse, ich denke damit habe ich euch einiges an Material mitgegeben. Bitte geht nicht mit der Einstellung “der Fotograf macht das schon” zum Shooting, auch ihr seid in der Pflicht euch vorzubereiten und zu Üben.
Schön das dieses Thema auch Profifotografen wie Michael Gelfert so sehen: Model Posing Meinung
PS Kostenbeteiligung: Da ich in diesem Artikel schon viele persönliche Anliegen verfasst habe noch eine Anmerkung zu Kostenübernahmen. Eine Übernahme der Fahrtkosten, Kosten für Kleidung oder andere Dinge die ein Model vielleicht anschaffen möchte kommt für mich nicht in Frage. Ich als Fotograf habe selber Kosten in Technik, investiere noch reichlich Zeit und Aufwand nach dem Shooting für die Auswertung und Bearbeitung der Bilder. Ich denke da ist es nicht zu viel verlangt, wenn das Model den Aufwand hat für ein TFP Shooting den Weg zu mir zu finden ohne Geld dafür zu verlangen, bzw. sich selber um ihre Materialien kümmert. Für Shootings die ich selber plane sehe ich natürlich zu das ich benötigte Accessuars besorge, wenn sie nicht vorhanden sind.
Fazit: Ich erwarte von einem Model das sich auf eine Ausschreibung (TFP) bewirbt oder für ein Shooting (TFP) bei einem Fotografen meldet, das es sich an einige Punkte hält bzw. sich an diesen beteiligt: Pünktlichkeit, Vorbereitung, Schminken/Schminkzeug, in Ideenfindung einbringen, Posen üben. Du erwartest ja schließlich auch das ich meine Technik und Equpiment zur Verfügung stelle und diese beherrsche und ich auf das Shooting vorbereitet bin.



